Sonntag, 27. Februar 2011

So ein schönes Blau

Letztes Wochenende machte ich einen Walk-Nähkurs bei Constanze, den sie an der VHS in Penzberg gab. Es hat sehr viel Spaß gemacht, den ganzen Tag konzentriert zu nähen, und Constanze ist eine wirklich gute Lehrerin, die uns alle bestens angeleitet hat! Meine Jacke wurde zwar nicht fertig, aber ich hatte auch extra einen besonders aufwendigen Schnitt gewählt, damit ich viel lernen konnte.
Inzwischen ist die Jacke fertig und ich freue mich sehr. Der Rest der Familie ist auch begeistert. Natürlich sind noch nicht alle Nähte so gerade, wie ich kritische Seele es erstrebe, aber außer mir nimmt das wohl niemand wahr.
Nun freue ich mich schon riesig auf die schönen Frühlingstage, die ich mit diesem schönen Blau bereichern kann. (Passt ja auch hervorragend zu unserem Trampolin. Um darauf zu hüpfen werde ich die Jacke aber ausziehen.)






Die Photos hat meine liebe Philine gemacht. Beim Betrachten hat sie sich besonders über Pelule gefreut, die in zwei Bildern links unten zu sehen ist (einmal allerdings nur ihre Schwanzspitze).

Mittwoch, 23. Februar 2011

Der Läufer ist fertig

Loahs Läufer ist fertig. Leider habe ich ihn nur in Etappen filzen können, da ich auf meinem Arbeitstisch nicht genügend Platz habe, um die Wolle in einem auszulegen. Er ist jetzt 1,35 m breit, ich musste also ca. 1,85 m auslegen. Ich habe drei Vormittage dafür gebraucht und das gefilzte Stück zusammengerollt. Natürlich war es nass und so hat schließlich die farbige Wolle ein bisschen abgefärbt. Sehr schade, denn natürlich sollte er besonders schön werden. Aber noch einen zu filzen schaffe ich im Moment einfach nicht, es war ganz schön anstrengend.


Dienstag, 22. Februar 2011

Doch noch keine Trampolin-Saison



Vergangene Woche hat Maurus mit seinen Freunden das Trampolin aufgebaut und sie haben bei lauem Lüftchen die ersten Sprünge gewagt. Das ist nun erstmal wieder vorbei. Aber dafür habe ich nun endlich schöne Winterbilder von unserem Garten - auch nicht schlecht.

Nachdem ich die Photos gemacht habe, bin ich in meine Werkstatt in den Keller - dort ist es immer besonders gemütlich, wenn es draußen so richtig kalt und unfreundlich ist - gegangen,  und habe für mein Mütterchen sein Geburtstagsgeschenk fertig gefilzt. Sie hat sich sehr gefreut.


Montag, 14. Februar 2011

Filzprobe für einen Läufer

Hier seht Ihr die Filzprobe, die ich am Wochenende erstellt habe. Loah hat bei mir einen kleinen Läufer bestellt, den sie über ihren Kühlschrank und Herd breiten möchte, wenn sie beides nicht benutzt. Damit ich die richtige Größe filze, habe ich eine Probe gemacht. Jetzt bin ich schon dabei, die Wolle für den Läufer auszulegen.

Sonntag, 13. Februar 2011

Auf der Suche nach den ersten Leberblümchen

Mitte Januar hatte ich schon das allererste Leberblümchen am Gögerl entdeckt. Dann wurde es wieder unter einer Schneedecke versteckt. Heute haben wir nicht nur eines, sondern gleich mehrere gefunden - der Frühling ist also wirklich nicht mehr weit und man kann den Blumen jetzt beim Wachsen zuschauen.










Unser Spaziergang begann unter einem verschleierten Himmel, aber dann kam die Sonne und es wurde schön.



Sonntag, 6. Februar 2011

Schon Frühling?



Heute war ein herrlicher Tag, fast 15 Grad und Sonnenschein. Der Schnee ist getaut, nur an manch besonders schattigen Plätzen liegen noch kleine Reste. Man kann den Frühling ahnen und manchmal schon riechen.

Wir gehen jetzt am Sonntag öfter zum Gögerl, das ist der Ausflugspunkt in Weilheim, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf die Alpen hat. Meine Idee ist es, regelmäßig von den gleichen Punkten aus Photos zu machen und so den Jahreslauf verfolgen zu können.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Unsere Katzenfamilie

Da es draußen so kalt ist, sind unsere Katzen natürlich ganz viel daheim und suchen sich gemütliche Plätzchen. Unsere Katzenklappe ist ein selbstgebautes Modell, das auch für Gäste leicht zu durchschlüpfen ist, und darum haben wir oft nicht nur unsere vier eigenen, sondern auch gern zwei liebe Besucher, die vor allem uns Menschen erfreuen. Bei den eigentlichen Damen und dem Herrn des Hauses bin ich mir nicht ganz sicher, zumal der eine Gast ein richtiger Kater ist und sich deshalb natürlich überlegen fühlt.

Nun sollt Ihr auch wissen, von wem ich hier spreche, und darum möchte ich Euch vorstellen:





Das ist Balu, unser grauer Bär. Als kleiner Katzenjunge war noch eine Tigerung in seinem Fell erkennbar, aber jetzt ist er nur noch grau und sehr hübsch. Leider hat er ein kleines Schwabbelbäuchlein, aber das ist ihm wohl angeboren.
Hier ist unsere liebe Feli, sie ist die Schwester von Balu und die Mami von Purzel, Pelusa und Charlie. Sie ist die stillste von allen und diejenige, die am meisten ihre eigenen Wege geht, vor allem im Sommer, so dass wir uns manchmal Sorgen machen, ob sie wohl wiederkommt. Ein sehr liebes, bescheidenes Kätzchen, das mich nur manchmal in die Wade zwickt, wenn ich das Katzenfutter herrichte.
Balu auf seinem Lieblingssessel
   

Unsere kleine Pelusa, die aber eigentlich Pelu oder auch gern Pelüle, Museltante oder Madame Wichtig genannt wird, ist nicht sehr groß geworden, aber dafür ist sie die energischste und zielstrebigste von allen. Als Neugeborene fand ich sie sehr rosa und nicht soooo schön, aber sie ist so süß mit ihrem rosa Näschen und ihrer besonders neugierigen Art, dass sie uns allen sehr ans Herz gewachsen ist.
Dies ist Schnütz, mit langem ü, der jetzt aber Charlie heißt. Er ist auf die andere Straßenseite gezogen zu unseren Freunden, aber er macht uns mit seinen regelmäßigen Besuchen immer eine große Freude. Ich glaube, ganz besonders zieht ihn die Borstenkante, die wir unten an einer der Türen angebracht haben, um die Kälte draußen zu halten, her, da er mit ihr immer noch so gern spielt, wie alle unsere Katzenbabies es einmal taten.





Purzel sucht sich immer die wärmsten Plätze und liegt darum besonders gern auf der Heizung. Ihren Namen hat sie bekommen, weil sie als kleines Katzenmädchen immer Purzelbäume schlug. Jetzt nennen wir sie auch manchmal Putzel, weil sie uns gern mit ihrer rauen Zunge putzt, aber ich glaube, das soll eigentlich Streicheln sein. Sie ist die anschmiegsamste und einzige, die sich aus eigenem Willen auf unseren Schoß setzt und es sich dort sehr gemütlich macht.
Wenn die Philine morgens zur Schule geht, kommt Purzel gern mit, solange, bis man ihr deutlich sagt, dass sie wieder nach Hause gehen muss.
















Hier seht Ihr nun Lenny, unseren Gast. Er wohnt eigentlich auf der anderen Seite des Bahnhofs, aber dort gibt es eben keine Katzenklappe. Als seine Familie einmal länger verreist war und die Tür nur selten von der Nachbarin geöffnet wurde, hat er sich Feli angeschlossen und so unseren Garten und schließlich auch unser Haus kennengelernt. Wie Ihr seht, hat er einen guten Geschmack und fühlt sich auf dem schönsten Platz gerade richtig gemütlich. Solange er die anderen in Frieden lässt, habe ich auch nichts dagegen, sonst schicke ich ihn nach Hause. Leider versteht er mich noch nicht so gut, und ehe ich mich versehe, ist er auch schon wieder da. Und rein optisch passt er ja auch ganz gut zu den anderen.

Das war nun ziemlich viel über unsere Tierchen, wobei ich von unseren Meerschweinchen noch nichts berichtet habe. Das kommt dann ein anderes Mal.