Mittwoch, 2. Februar 2011

Unsere Katzenfamilie

Da es draußen so kalt ist, sind unsere Katzen natürlich ganz viel daheim und suchen sich gemütliche Plätzchen. Unsere Katzenklappe ist ein selbstgebautes Modell, das auch für Gäste leicht zu durchschlüpfen ist, und darum haben wir oft nicht nur unsere vier eigenen, sondern auch gern zwei liebe Besucher, die vor allem uns Menschen erfreuen. Bei den eigentlichen Damen und dem Herrn des Hauses bin ich mir nicht ganz sicher, zumal der eine Gast ein richtiger Kater ist und sich deshalb natürlich überlegen fühlt.

Nun sollt Ihr auch wissen, von wem ich hier spreche, und darum möchte ich Euch vorstellen:





Das ist Balu, unser grauer Bär. Als kleiner Katzenjunge war noch eine Tigerung in seinem Fell erkennbar, aber jetzt ist er nur noch grau und sehr hübsch. Leider hat er ein kleines Schwabbelbäuchlein, aber das ist ihm wohl angeboren.
Hier ist unsere liebe Feli, sie ist die Schwester von Balu und die Mami von Purzel, Pelusa und Charlie. Sie ist die stillste von allen und diejenige, die am meisten ihre eigenen Wege geht, vor allem im Sommer, so dass wir uns manchmal Sorgen machen, ob sie wohl wiederkommt. Ein sehr liebes, bescheidenes Kätzchen, das mich nur manchmal in die Wade zwickt, wenn ich das Katzenfutter herrichte.
Balu auf seinem Lieblingssessel
   

Unsere kleine Pelusa, die aber eigentlich Pelu oder auch gern Pelüle, Museltante oder Madame Wichtig genannt wird, ist nicht sehr groß geworden, aber dafür ist sie die energischste und zielstrebigste von allen. Als Neugeborene fand ich sie sehr rosa und nicht soooo schön, aber sie ist so süß mit ihrem rosa Näschen und ihrer besonders neugierigen Art, dass sie uns allen sehr ans Herz gewachsen ist.
Dies ist Schnütz, mit langem ü, der jetzt aber Charlie heißt. Er ist auf die andere Straßenseite gezogen zu unseren Freunden, aber er macht uns mit seinen regelmäßigen Besuchen immer eine große Freude. Ich glaube, ganz besonders zieht ihn die Borstenkante, die wir unten an einer der Türen angebracht haben, um die Kälte draußen zu halten, her, da er mit ihr immer noch so gern spielt, wie alle unsere Katzenbabies es einmal taten.





Purzel sucht sich immer die wärmsten Plätze und liegt darum besonders gern auf der Heizung. Ihren Namen hat sie bekommen, weil sie als kleines Katzenmädchen immer Purzelbäume schlug. Jetzt nennen wir sie auch manchmal Putzel, weil sie uns gern mit ihrer rauen Zunge putzt, aber ich glaube, das soll eigentlich Streicheln sein. Sie ist die anschmiegsamste und einzige, die sich aus eigenem Willen auf unseren Schoß setzt und es sich dort sehr gemütlich macht.
Wenn die Philine morgens zur Schule geht, kommt Purzel gern mit, solange, bis man ihr deutlich sagt, dass sie wieder nach Hause gehen muss.
















Hier seht Ihr nun Lenny, unseren Gast. Er wohnt eigentlich auf der anderen Seite des Bahnhofs, aber dort gibt es eben keine Katzenklappe. Als seine Familie einmal länger verreist war und die Tür nur selten von der Nachbarin geöffnet wurde, hat er sich Feli angeschlossen und so unseren Garten und schließlich auch unser Haus kennengelernt. Wie Ihr seht, hat er einen guten Geschmack und fühlt sich auf dem schönsten Platz gerade richtig gemütlich. Solange er die anderen in Frieden lässt, habe ich auch nichts dagegen, sonst schicke ich ihn nach Hause. Leider versteht er mich noch nicht so gut, und ehe ich mich versehe, ist er auch schon wieder da. Und rein optisch passt er ja auch ganz gut zu den anderen.

Das war nun ziemlich viel über unsere Tierchen, wobei ich von unseren Meerschweinchen noch nichts berichtet habe. Das kommt dann ein anderes Mal.

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