Sonntag, 10. November 2013

Mittwoch, 11. September 2013

Walk im Regal

Gestern Ausflug in die Alpen. Dort gab es schöne Walkstoffe, die ich heute den ganzen Tag in die Regale geräumt habe. Sieht schön aus und macht Lust auf's Nähen.





Nur das Photo vom ganzen Regal fehlt noch. Kommt morgen.

Dienstag, 10. September 2013

Filzen was Ihr wollt

Eine sehr nette Runde von filzinteressierten Damen fand sich in unserer Werkstatt ein, um einen Nachmittag nach Belieben zu filzen. Alle arbeiteten zum ersten Mal in dieser Technik mit Wolle - schöne Werke entstanden.





Donnerstag, 5. September 2013

Aus der Werkstatt

Unsere Fensterbank eignet sich hervorragend zum Trocknen der neuesten Werke. Nicht nur, dass die Sonne fast den ganzen Tag hier her scheint, ich finde, das Schaufenster bildet auch einen schönen Rahmen für die Photos.



Mittwoch, 4. September 2013

Stulpen filzen in den Ferien

Vier Mädchen kamen gestern in die Werkstatt, um sich warme Stulpen für den Herbst und Winter zu filzen. Die Wolle sollte auch gar nicht so fein ausgelegt werden, wie ich vorschlug, denn schließlich will man ja warme Hände haben, wenn man morgens an der Bushaltestelle steht. Bis auf ein gelegentlich Stöhnen und Seufzen "Bei mir geht das aber nicht", war es relativ still, denn alle konzentrierten sich. Gegen Schluss waren harte Schläge zu hören, die Stulpen wurden auf die Matten geworfen - eine schöne Abwechslung zu dem doch teilweise recht langwierigen und langweiligen Reiben der Wolle.

Ich bin begeistert von den schönen Stulpen, die die Mädelchen gefilzt haben, viel besser kann ich es auch nicht!



Mittwoch, 21. August 2013

Sommer in den Bergen

Mit Nicolai und seiner Freundin Shin-Shin bin ich heute nach Mittenwald gefahren. Zunächst dachte ich, wir kommen nie an, Stau durch Murnau und Stau von Eschenlohe bis Oberau. Und dann auch noch Parkplatzsuche in Mittenwald. Das nächste Mal sollte ich wieder mit der Bahn fahren, viel entspannter und entlastet das Gewissen. Aber wir wollten danach noch an den Walchensee, und dahin kommt man mit der Bahn nun leider gar nicht.

Die Kinder sind ja nicht so richtig für große Bergtouren zu begeistern, aber der Barfußpfad klang spannend, und die Berg- und Talfahrt mit dem Sessellift sehr verlockend. Und ehrlich gesagt hatte ich keine Lust darauf, ständig motivieren zu müssen. Außerdem ist die Sesselbahnfahrt wunderschön. Ein leichter, etwas kühler Wind umstrich uns, es duftete nach Spätsommer, etwas harzig, und wir schwebten über das Heidekraut, neben den Baumwipfeln und über kleine Tiefen, Schmetterlinge flatterten im Sonnenschein und die Vögel flogen in Augenhöhe.

Schuhe aus und los ging's. Wir waren begeistert von der Fußfreiheit, es macht wirklich Spaß, ohne Schuhe zu gehen. Manchmal haben spitze Steinchen gestochen, aber meistens war der Waldboden weich, der Lehmboden fast seidig und die Wiese auch zart unter den Füßen. Findlinge waren glatt und warm, Tannenzapfen nicht sehr pieksig, und zwischendurch gab es Fußgeschicklichkeits-Übungen, auch konnten wir auf einem Wackelbalken balancieren. Die Kinder waren begeistert von den Ausblicken, ich ja sowieso.

Erfüllt von diesen schönen Eindrücken fuhren wir noch an den Walchensee und nahmen die Mautstraße Richtung Jachenau. Das türkisblaue Wasser ist einfach wunderschön, aber leider war es schon zu windig, um zu baden. Ich liebe das kühle Wasser und auch den Wind, aber ich glaube, diesmal wäre ich anschließend nicht mehr warm geworden.

Wir haben einen Sommertag verlebt, den wir bestimmt nicht vergessen.




Mittwoch, 1. Mai 2013

Frühlingsschal


Ein Frühlingsschal aus zarter Pongéseide, handgefärbter Wolle und einem leichten Stoff, der allerdings nicht aus Seidenfasern ist. Das wusste ich schon, aber beim Filzen hat es sich auch bemerkbar gemacht. Er wollte sich gar nicht so einfach an die Seide anfilzen lassen, ich musste ihm ganz lieb zureden und brav streicheln.







Montag, 29. April 2013

Zwei Kannenmützen gehen auf Reisen

Wieder bekam ich aus der Ferne Anfragen, Kannenmützen zu filzen. Ich freue mich immer sehr, wenn sie so großen Anklang finden, und bemühe mich, dass sie wirklich schön werden. Wenn sie reisefertig sind, bin ich stolz und wünsche, dass sie ihre Besitzer während gemütlicher Stunden bezaubern.





Sonntag, 28. April 2013

Schal oder Stola

Der erste Filzkurs in unserer LadenManufaktur. Ein bisschen aufgeregt war ich schon. Seitdem unser Laden eröffnet und wirklich so schön geworden ist, kann ich normalerweise wieder gut schlafen, aber dieser Kurs ließ mich dann doch ein wenig unruhig sein.

Es war ein schöner, erfolgreicher Abend. Die Wolle hat sich auf wundersame Weise mit den Seidenstoffen verbunden und es sind zauberhafte, luftige Sommerschals entstanden, jeder auf seine Weise besonders und einzigartig. Wir waren alle sehr stolz!

Die Auswahl der Stoffe fiel gar nicht so leicht. Pongéseide oder Chiffon, welche Farbe?
 
Jede hat ihren Schal gefunden. Passende, handgefärbte Wolle fand sich auch, und so wurden die Ornamente ausgelegt.
Zum Aufrollen hatte ich Wasserspritzer gefunden, Schwimmnudeln gab es in Weilheim noch nicht. Für die Kinderkurse werde ich sie wohl lieber weg räumen!
Ordentlich ist die Wolle ausgelegt!


Zum Rollen an den niedrigeren Tischen kann man es sich bequem machen - welche Erleichterung nach dem gebeugten Arbeiten an den Biertischen.

Sie sind so schön geworden - Eure Schals!

Sonntag, 7. April 2013

Ein neuer Abschnitt beginnt

Schon lange habe ich davon geträumt, aus meiner Kellerwerkstatt auszuziehen, das Haus zu verlassen und damit den Haushalt hinter mir zu lassen und mich auf die Arbeit konzentrieren zu können. Nun ist es geschehen. Mit meiner Freundin Constanze zusammen haben wir in Weilheim einen schönen Laden gemietet und unsere LadenManufaktur beautiwoolfairnäht eröffnet. Gestern war es soweit. Ein wunderbarer Tag mit vielen lieben Gästen, die uns mit ihrer Begeisterung viel Mut gemacht haben!

Vorher hatten wir noch ein paar Tage Arbeit. Der Laden war schon sehr schön eingerichtet, einiges wollten wir für unsere Ideen noch ändern. Die Hilfe unserer lieben Familien hat das sehr erleichtert.






So sah es während der Arbeit aus, alles leer, aber einladende Regale. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass wir das alles füllen würden. Ging aber doch leichter, als gedacht. Am Freitagabend, gar nicht erst um Mitternacht, waren wir fertig.

Blick von der anderen Straßenseite

  


Ein freundlicher Fisch blinzelt den Interessierten zu

Der Eingangsbereich, hell und einladend, wie der ganze Laden

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Vielleicht seid Ihr ein bisschen neugierig geworden und mögt kommen, um selber zu schauen. Wir würden uns über Euren Besuch und gemeinsame kreative Stunden sehr freuen!



Mittwoch, 23. Januar 2013

Im Englischunterricht

Da hat man Zeit, zu malen - besser gesagt, zu zeichnen. Zu meiner Zeit ließen wir die Nadeln klappern und konnten beim Stricken gut zuhören. Heutzutage unvorstellbar,  ich glaube, die wenigsten Mädels stricken - und die Jungs fänden das bestimmt auch ziemlich uncool. Von den Lehrern ganz zu schweigen.

Da wir nur Mädchen in der Schule waren, hat sich - mal abgesehen von dem einen oder anderen Lehrer - niemand daran gestört. Und das hat uns nicht gestört. Im Gegenteil, meine Pullover und Handschuhe waren bei den Freunden ziemlich begehrt.

Also Zeichnen. Und da ich die Zeichnungen von Philine und Nicolai gut finde, stelle ich sie hier ein, mit ihrer Erlaubnis.

Ausgangspunkt dieser Zeichnung von Philine war eine Zitrone. Könnt Ihr sehen, wo sie sich versteckt hat?
Mich beeindruckt der Blick von diesen Augen, die Nicolai gezeichnet hat.
Es ist doch schön, wenn die Kinder so kreativ sind!



Mittwoch, 16. Januar 2013

Impressionen aus der letzten Zeit

Ich war nicht besonders fleißig in den letzten Wochen, aber so langsam fange ich wieder an zu filzen. Es hat sich ergeben, dass ich gerade Lust habe, ungefärbte Wolle, vor allem im Vlies, zu verfilzen, denn da ist ein großer Karton gefüllt mit vielen verschiedenen Wollsorten, und die möchte ich ausprobieren. Ich dachte, die Wolle eignet sich besonders gut für gröbere Werke, und so kam es, dass ich Katzenhöhlen und Hunde(wander)deckchen filzte.
Wir haben nur Katzen, aber auch die Hundedeckchen gefielen ihnen gut. Besonders Felichen haben sie es angetan, sie zog die trocknende Decke vom Wäscheständer und machte es sich auf dem kalten Kellerboden sehr gemütlich. Nun bin ich gespannt, wie es den Hunden gefällt, ein bisschen Katze zu schnuppern.

Die erste Höhle, noch ein bisschen flach, aber man kommt hinein. Und es ist schon sehr gemütlich.

Diese ist schon besser gelungen, kugeliger, also auch einfacher zu besteigen. Dafür nicht ganz so geheimnisvoll.

Dies ist Souris' Wanderdeckchen; er ist ein grauer Zwergspitz.

Und diese Decke ist für Leon, ein fuchsfarbener Zwergspitz. Beide leben in Brüssel bei meiner Schwester.

Dann fiel mir heute noch dieser Zettel in die Hand und ich musste laut lachen. Wunderschön, die Gestalt, die Nicolai da skizziert hat.
Euch allen einen schönen Winterabend!